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Freddie Mercury und
Queen
ist für mich die charismatischste und schillerndste
Persönlichkeit
der Rock-Geschichte. 21 Jahre lang war er Frontmann der
britischen Rockgruppe Queen.
"Queen" setzen mit ihren pompösen Bühnenshows neue
Maßstäbe.
Freddie Mercury zelebriert auf der Bühne eine
Mischung aus Verkleidungskunst, Narzissmus, Machogehabe
und Glamrock.
Von 1975 bis 1976 folgen Hits wie "Killer Queen", "Bohemian
Rhapsody" und "Somebody To Love". "Queen" sind Dauergast
in den internationalen Charts.
Mercury machte nebenbei auch Soloplatten. Gemeinsam mit
der Opernsängerin Montserrat
Caballe veröffentlichte er
Ende 1987 die Nummer "Barcelona“.
Am 23. November 1991 bestätigte Freddy Mercury auf einer
Pressekonferenz, dass er an der Immunschwächekrankheit
Aids leide. "Die Zeit ist jetzt für meine Freunde und
Fans in aller
Welt gekommen, um die Wahrheit zu wissen,
und ich hoffe, dass alle zusammen mit mir und
meinen
Ärzten den weltweiten Kampf gegen diese schreckliche
Krankheit unterstützen," sagte
Freddy. Bis zum Schluss
lebte Mercury für seine Musik.
Er arbeitet bis zuletzt an dem letzten Album von Queen.
"Lasst mich singen, ich werd’s singen, ich gebe Euch
alles, was ich kann“, sagte er seinen drei musikalischen
Weggefährten. In den Mountain Studios der Queen-Musiker
bei Montreux am Genfer See verabredete er sich immer
dann mit der Band, wenn seine Kräfte es einigermaßen
zuließen.
Zehn Songs spielte Freddie ein, darunter das noch von
ihm komponierte
Stück "A Winter’s Tale“. Als letztes sang er "Mothers’s
Love“, eine ergreifende Ballade.
Die Platte sollte, so
war es sein Wunsch, erst vier Jahre nach seinem Tod
erscheinen.
So kam "Made in Heaven“ erst im November
1995 auf den Markt und eroberte die
Hitparaden in der
ganzen Welt. Mehr als zehn Millionen Exemplare wurden
weltweit verkauft.
"Made in Heaven“ - das beeindruckende musikalische
Testament
des Sängers Freddie Mercury.
1992 fand im Londoner Wembley-Stadion das
Freddie-Mercury-Aids-Benefiz-Konzert statt,
das bei der
weltweiten Übertragung die bisher größte Zuschauermenge
weltweit sind über
eine halbe Milliarde Fernsehzuschauer
vor die Fernseher lockte. Mercury wurde im gleichen
Jahr
nachträglich mit dem "Brit Award“ für seinen
"außergewöhnlichen Beitrag zum britischen Musikleben“
ausgezeichnet. Auf Freddies Wunsch wurde nach seinem Tod
der Mercury
Phoenix Trust, eine Aids-Hilfsorganisation,
gegründet.
Gemeinsam mit Freddie Mercurys großem Idol Liza Minelli
sangen am Ende alle
Künstler gemeinsam "We Are The
Champions".
Mit Sicherheit hat Freddie dieses Ereignis mit Freude
vom
Himmel aus verfolgt und kräftig mitgesungen, eben
Freddie eben .
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